Schichtplan erstellen: kostenloser Schichtplaner
Wählen Sie ein Schichtsystem, und der Schichtplaner verteilt Früh-, Spät- und Nachtschicht auf Ihre Gruppen, für bis zu ein Jahr. Er prüft Ruhezeit, Höchstarbeitszeit und freie Sonntage nach dem Arbeitszeitgesetz. Ihre Daten bleiben auf Ihrem Gerät.
- Kostenlos und ohne Anmeldung
- 2 bis 6 Gruppen, bis zu 52 Wochen
- Prüft Ruhezeit und freie Sonntage
- Als Excel, CSV oder PDF
Ihr Team soll den Plan in der App sehen?
Mit Crew Active planen Sie Einsätze für mehrere Kunden und Objekte in einem Kalender. Ihre Mitarbeiter sehen ihren Dienstplan in der App, bekommen jede Änderung per Push-Benachrichtigung und stempeln ihre Arbeitszeit direkt dort.
Schichtmodelle im Vergleich
Wie viele Stunden jede Gruppe arbeitet und wie viele Sonntage frei bleiben, hängt am Modell. Die Zahlen rechnet der Schichtplaner oben, mit 8-Stunden-Schichten und 30 Minuten Pause.
- 2-Schicht, Montag bis Freitag2 Gruppen, Zyklus 14 Tage, keine Nachtschicht, 52 freie Sonntage im Jahr37,5 Std.
- 3-Schicht, Montag bis Freitag3 Gruppen, Zyklus 21 Tage, bis 5 Nachtschichten in Folge, 52 freie Sonntage im Jahr37,5 Std.
- 2-Schicht, 7 Tage3 Gruppen, Zyklus 6 Tage, keine Nachtschicht, 16 bis 18 freie Sonntage im Jahr35 Std.
- Vollkonti, 4 Gruppen4 Gruppen, Zyklus 8 Tage, bis 2 Nachtschichten in Folge, 6 bis 7 freie Sonntage im Jahr39,4 Std.
- Vollkonti, 5 Gruppen5 Gruppen, Zyklus 10 Tage, bis 2 Nachtschichten in Folge, 15 bis 16 freie Sonntage im Jahr31,5 Std.
So erstellen Sie einen Schichtplan in 4 Schritten
Ein Schichtplan verteilt feste Schichten in einem Rhythmus auf Gruppen. Mit dem Tool oben brauchen Sie dafür keine Excel-Formeln: Rotation, Stunden und Prüfung laufen mit.
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Schichtsystem wählen
Wie viele Schichten am Tag, an wie vielen Tagen? Für Früh und Spät von Montag bis Freitag reichen 2 Gruppen, rund um die Uhr an 7 Tagen brauchen Sie mindestens 4. Einen eigenen Rhythmus geben Sie als Muster ein, zum Beispiel FFSSNN-- für 2 Früh, 2 Spät, 2 Nacht, 2 frei.
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Schichtzeiten eintragen
Beginn, Ende und Pause jeder Schicht. Daraus rechnet der Schichtplaner die Arbeitszeit, die jede Gruppe im Schnitt pro Woche hat.
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Zeitraum und Bundesland wählen
Bis zu 52 Wochen auf einmal. Mit dem Bundesland sehen Sie im Plan, wer an welchem Feiertag Schicht hat. Die Gruppen benennen Sie nach Teams oder Mitarbeitern.
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Prüfen und teilen
Rot heißt: ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz. Gelb: eine Empfehlung der Arbeitswissenschaft, die der Plan nicht einhält. Danach speichern Sie den Plan als Excel-Datei oder drucken ihn als PDF.
Was das Arbeitszeitgesetz für Schichtpläne verlangt
Die meisten Fehler stecken im Wechsel: Spät auf Früh lässt zu wenig Ruhe, und im Betrieb rund um die Uhr gehen schnell die freien Sonntage aus. Der Schichtplaner markiert beides.
- RuhezeitMindestens 11 Stunden zwischen dem Ende einer Schicht und dem Beginn der nächsten. Spätschicht bis 22 Uhr und am nächsten Morgen Frühschicht ab 6 Uhr geht deshalb nicht.§ 5 ArbZG
- Höchstarbeitszeit8 Stunden pro Werktag, bis zu 10, wenn im Schnitt von 6 Monaten oder 24 Wochen 8 Stunden nicht überschritten werden. Werktage sind Montag bis Samstag, also im Schnitt 48 Stunden pro Woche.§ 3 ArbZG
- NachtarbeitNachtzeit ist 23 bis 6 Uhr. Wer im Wechsel auch Nachtschicht hat, ist Nachtarbeitnehmer und darf pro Werktag höchstens 8 Stunden arbeiten, bis zu 10, wenn im Schnitt von einem Monat oder 4 Wochen 8 Stunden nicht überschritten werden.§ 2, § 6 ArbZG
- Ausgleich für NachtarbeitNachtarbeitnehmer dürfen sich alle 3 Jahre arbeitsmedizinisch untersuchen lassen, ab 50 jedes Jahr. Für die Nachtstunden gibt es bezahlte freie Tage oder einen Zuschlag, wenn kein Tarifvertrag das regelt.§ 6 ArbZG
- SonntageMindestens 15 Sonntage im Jahr bleiben frei, von 0 bis 24 Uhr. Für jeden gearbeiteten Sonntag gibt es einen Ersatzruhetag innerhalb von 2 Wochen.§ 9, § 11 ArbZG
- BetriebsratGibt es einen Betriebsrat, bestimmt er bei Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit, den Pausen und der Verteilung auf die Wochentage mit.§ 87 BetrVG
Gesunde Schichtpläne: was die Arbeitswissenschaft empfiehlt
Das Gesetz verlangt, Schichtarbeit nach den gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen zu planen (§ 6 Abs. 1 ArbZG). Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fasst sie so zusammen.
- Vorwärts rotierenFrüh, dann Spät, dann Nacht. Wer rückwärts wechselt, hat weniger Zeit zur Erholung: Spät bis 22 Uhr und Früh ab 6 Uhr lässt nur 8 Stunden.
- Wenige Nachtschichten in FolgeDer Körper stellt sich nicht wirklich auf die Nacht um. Die BAuA empfiehlt möglichst kurze Blöcke, die DGUV höchstens 3 Nachtschichten hintereinander.
- Danach lange freiNach den Nachtschichten mindestens 24 Stunden frei, besser 48.
- Freie Wochenenden am StückZwei freie Tage hintereinander, mindestens einer davon Samstag oder Sonntag, sind mehr wert als einzelne freie Tage.
- Frühschicht nicht zu frühDamit aus der Frühschicht keine versteckte Nachtschicht wird, vor allem bei langen Wegen zur Arbeit. Die Nachtschicht sollte dafür möglichst früh enden.
- Planbar bleibenEin Schichtplan, der steht, sollte gelten, damit Ihr Team sein Privatleben planen kann.
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Häufige Fragen zum Schichtplan
Was ist ein Schichtplan?
Ein Schichtplan legt fest, welche Gruppe oder welcher Mitarbeiter an welchem Tag welche Schicht hat, meist Früh, Spät und Nacht. Er wiederholt sich in einem festen Rhythmus, dem Schichtzyklus: beim 3-Schicht-System von Montag bis Freitag zum Beispiel alle 3 Wochen.Was ist der Unterschied zwischen Schichtplan und Dienstplan?
Der Dienstplan legt für eine Woche fest, wer wann arbeitet, Person für Person. Der Schichtplan verteilt feste Schichten in einem Rhythmus auf Gruppen, oft für Monate. Für einzelne Mitarbeiter und wechselnde Dienste nehmen Sie den Dienstplan-Generator.Wie viele Gruppen brauche ich für einen Betrieb rund um die Uhr?
Mit 3 Schichten zu 8 Stunden an 7 Tagen mindestens 4. Jede Gruppe arbeitet dann im Schnitt 39,4 Stunden pro Woche (mit 30 Minuten Pause je Schicht). Mit 4 Gruppen bleiben aber nur 6 bis 7 Sonntage im Jahr frei, das Gesetz verlangt 15. Mit 5 Gruppen sind es 15 bis 16 freie Sonntage bei 31,5 Stunden pro Woche.Wie viele Nachtschichten hintereinander sind erlaubt?
Das Arbeitszeitgesetz nennt keine Höchstzahl. Es verlangt aber, die Arbeitszeit von Nacht- und Schichtarbeitnehmern nach den gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen festzulegen (§ 6 Abs. 1 ArbZG). Die BAuA empfiehlt möglichst wenige Nachtschichten in Folge, die DGUV höchstens 3.Wie viele freie Sonntage stehen Schichtarbeitern zu?
Mindestens 15 im Jahr (§ 11 Abs. 1 ArbZG). Ein Tarifvertrag kann die Zahl in einigen Branchen auf 10, 8 oder 6 senken (§ 12). Die Sonntagsruhe gilt von 0 bis 24 Uhr (§ 9 Abs. 1): Eine Nachtschicht von Samstag auf Sonntag macht den Sonntag zum Arbeitstag.Wie lange muss die Pause zwischen zwei Schichten sein?
Mindestens 11 Stunden Ruhezeit (§ 5 Abs. 1 ArbZG). Nach einer Spätschicht bis 22 Uhr beginnt die nächste Schicht also frühestens um 9 Uhr. In Krankenhäusern, Pflege, Gastronomie und einigen anderen Bereichen darf die Ruhezeit um bis zu eine Stunde kürzer sein, wenn das innerhalb eines Monats oder von 4 Wochen mit einer Ruhezeit von mindestens 12 Stunden ausgeglichen wird (§ 5 Abs. 2).Kann ich den Schichtplan als Excel speichern?
Ja. „Excel“ lädt eine .xlsx-Datei herunter: eine Zeile pro Tag, eine Spalte pro Gruppe, die Schichten farbig, darunter die Stunden je Gruppe. „Drucken / PDF“ druckt die Wochen im Querformat, dort wählen Sie auch „Als PDF sichern“. Alles kostenlos und ohne Anmeldung, Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser.Muss der Betriebsrat dem Schichtplan zustimmen?
Gibt es einen Betriebsrat, bestimmt er bei Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit, den Pausen und der Verteilung der Arbeitszeit auf die Wochentage mit (§ 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG). Ein Schichtplan ist deshalb mitbestimmungspflichtig.Wann lohnt sich eine Software für die Schichtplanung?
Wenn Sie mehrere Kunden oder Objekte planen, sich der Plan oft ändert oder Ihre Mitarbeiter ihn unterwegs sehen sollen. Dann hilft ein Plan, der jede Änderung per App an die Betroffenen schickt und die Arbeitszeit gleich mit erfasst. Crew Active können Sie dafür 1 Monat kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
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