Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Transparente und faire Nutzungsbedingungen für unsere Workforce-Management-Software

99,5% Verfügbarkeit
Deutsches Recht
DSGVO-konform
Stand: August 2026

Wichtige Punkte

Monatlich kündbar

Jederzeit zum Ende der Abrechnungsperiode

99,5% Verfügbarkeit

Garantierte SLA im Jahresdurchschnitt

EU-Rechenzentren

Datenverarbeitung in der EU

Kostenlose Testphase

Unverbindlich testen

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service (SaaS) Lösung "Crew Active" zwischen run4dev, Steinweg 4, 93047 Regensburg (nachfolgend "Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend "Kunde").

Die Software richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB erfolgt nicht.

Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt dem Kunden die cloudbasierte Workforce-Management-Software "Crew Active" zur Nutzung über das Internet bereit. Die Software umfasst folgende Hauptfunktionen:

  • Einsatzplanung und Terminverwaltung
  • Digitale Zeiterfassung
  • Mitarbeiterkommunikation
  • Berichtswesen und Auswertungen
  • Mobile Apps für iOS und Android

Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Tarif.

§ 3 Vertragsschluss, Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots des Anbieters durch den Kunden zustande. Die Annahme erfolgt durch Abschluss der Registrierung und Bestätigung der AGB.

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und in Abrechnungsperioden abgerechnet. Die Abrechnungsperiode beträgt je nach gewähltem Tarif einen Monat oder zwölf Monate.

Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils eine weitere Abrechnungsperiode, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird. Bei monatlicher Abrechnung kann der Kunde jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen. Bei jährlicher Abrechnung beträgt die Kündigungsfrist 30 Tage zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode.

Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail) und kann jederzeit unmittelbar in den Kontoeinstellungen der Software erklärt werden. Der Anbieter bestätigt dem Kunden den Zugang der Kündigung und den Zeitpunkt der Vertragsbeendigung in Textform.

Der Anbieter informiert den Kunden vor jeder automatischen Verlängerung rechtzeitig in Textform über den Verlängerungszeitpunkt, die neue Laufzeit, den Preis und die Kündigungsfrist. Bei jährlicher Abrechnung erfolgt dieser Hinweis so rechtzeitig, dass dem Kunden die Kündigungsfrist in voller Länge zur Verfügung steht.

Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 4 Leistungen des Anbieters

Der Anbieter stellt die Software während der Vertragslaufzeit mit einer Verfügbarkeit von mindestens 99,5% im Jahresmittel bereit. Ausgenommen sind geplante Wartungsarbeiten, die rechtzeitig angekündigt werden.

Der Anbieter führt regelmäßige Backups der Kundendaten durch und trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten gemäß den Anforderungen der DSGVO.

§ 5 Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet:

  • Die Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor unbefugtem Zugriff zu schützen
  • Die Software nur im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen zu nutzen
  • Keine rechtswidrigen Inhalte über die Software zu verbreiten
  • Die Software nicht zu missbrauchen oder deren Sicherheit zu gefährden
  • Festgestellte Mängel unverzüglich dem Anbieter zu melden

§ 6 Vergütung und Preisanpassung

Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Tarif gemäß der aktuellen Preisliste. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Die Abrechnung erfolgt zu Beginn jeder Abrechnungsperiode im Voraus. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.

Bereits gezahlte Entgelte für eine laufende Abrechnungsperiode werden im Fall einer Kündigung nicht anteilig erstattet. Der Kunde kann die Software bis zum Ende der bezahlten Abrechnungsperiode uneingeschränkt weiter nutzen.

Der Anbieter kann die Preise mit einer Ankündigungsfrist von zwei Monaten jeweils zum Beginn einer neuen Abrechnungsperiode in Textform anpassen. Ist der Kunde mit der Anpassung nicht einverstanden, kann er den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung kündigen. Auf dieses Sonderkündigungsrecht und die Folgen einer unterbleibenden Reaktion wird der Anbieter in der Ankündigung gesondert hinweisen.

§ 7 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden gemäß den Bestimmungen der DSGVO. Die Einzelheiten werden in einem gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag geregelt.

Die Daten werden ausschließlich in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union verarbeitet.

§ 8 Datenexport und Löschung nach Vertragsende

Nach Beendigung des Vertrages stellt der Anbieter dem Kunden dessen Daten für einen Zeitraum von 30 Tagen zum Export in einem gängigen, maschinenlesbaren Format zur Verfügung.

Nach Ablauf dieser Frist löscht der Anbieter die Daten des Kunden, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Rechnungs- und Buchhaltungsunterlagen werden entsprechend den handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen weiter vorgehalten.

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

§ 10 Geheimhaltung

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsanbahnung und -durchführung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei zeitlich unbegrenzt vertraulich zu behandeln und nur zur Durchführung des Vertrages zu verwenden.

§ 11 Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte Gesetze, an höchstrichterliche Rechtsprechung oder an die technische Weiterentwicklung der Software erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Die wesentlichen Vertragsbestandteile, insbesondere Leistungsumfang, Vergütung und Laufzeit, bleiben hiervon unberührt; für Preisanpassungen gilt ausschließlich § 6.

Der Anbieter informiert den Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform über die Änderung und weist dabei gesondert auf das Widerspruchsrecht und die Folgen eines unterbleibenden Widerspruchs hin. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Im Fall des Widerspruchs ist jede Partei berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu kündigen.

§ 12 Urheberrecht und Nutzungsrechte

Die Software, einschließlich aller zugehörigen Materialien, ist urheberrechtlich geschützt und verbleibt im alleinigen Eigentum des Anbieters.

Der Kunde erhält ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares und zeitlich auf die Vertragsdauer beschränktes Recht zur Nutzung der Software gemäß diesen AGB.

§ 13 Testversion

Der Anbieter kann dem Kunden eine kostenlose Testversion der Software für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen. Die Testversion dient ausschließlich Evaluierungszwecken.

Die Testphase endet automatisch mit Ablauf des Testzeitraums und geht nicht automatisch in einen kostenpflichtigen Vertrag über. Schließt der Kunde bis zum Ende der Testphase keinen kostenpflichtigen Vertrag ab, wird der Zugang zur Software gesperrt; für die anschließende Löschung der Daten gilt § 8 entsprechend.

§ 14 Kontosperrung

Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang des Kunden zur Software vorübergehend zu sperren, wenn der Kunde mit Zahlungen mehr als 14 Tage im Verzug ist oder ein begründeter Verdacht auf Missbrauch besteht.

Vor einer Sperrung wegen Zahlungsverzugs mahnt der Anbieter den Kunden in Textform und setzt eine angemessene Nachfrist. Nach vollständigem Ausgleich der offenen Forderung wird der Zugang unverzüglich wieder freigeschaltet. Der Vergütungsanspruch des Anbieters für den Zeitraum der Sperrung bleibt bestehen.

§ 15 Freistellung

Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen, Schäden, Kosten und Aufwendungen frei, die aus der Nutzung der Software unter Verletzung dieser AGB entstehen.

§ 16 Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Nichterfüllung ihrer Verpflichtungen aufgrund von Umständen, die außerhalb ihrer zumutbaren Kontrolle liegen (Höhere Gewalt).

§ 17 Exportkontrolle

Der Kunde bestätigt, dass die Software deutschen und europäischen Exportkontrollgesetzen unterliegt und verpflichtet sich, diese einzuhalten.

§ 18 Streitbeilegung

Die Parteien verpflichten sich, bei Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag zunächst eine gütliche Einigung anzustreben.

§ 19 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

§ 20 Gesamte Vereinbarung

Diese AGB stellen zusammen mit der Datenschutzerklärung die gesamte Vereinbarung zwischen den Parteien dar.

§ 21 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Diese AGB werden auch in englischer und italienischer Sprache bereitgestellt. Bei Abweichungen zwischen den Sprachfassungen ist ausschließlich die deutsche Fassung maßgeblich.

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run4dev · Steinweg 4 · 93047 Regensburg

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